GEA Schäringer Platz

Aufgabenstellung

Erstellen eines Entwässerungsplans, Durchführen der Zustandserfassung, Dichtheitsprüfung und Zustandsbewertung für das Anwesen Schäringer Platz 2-6 – Menradstr. 2-4 – Renatastr. 29-31, München. Der Leistungsumfang beinhaltet darüber hinaus ein Sanierungskonzept sowie die Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung der Vergabe und örtliche Bauüberwachung und Abnahme (TV-Dokumentation und Druckprüfung).

Vorgehensweise

Der Zustand der Entwässerungsanlagen wurde mittels optischer TV-Inspektion mit 3-D-Aufzeichnung erfasst und gemäß DIN EN 13508:2 / DWA-M 149-3 bewertet.

Für die Sanierung wurde auf Grundlage der DIN EN 752 Sanierung von Entwässerungssystemen in einer ganzheitlichen Betrachtung ein wirtschaftliches Sanierungskonzept aufgestellt.

  • Vermessung der Sanierungsstrecken einschließlich Erfassen der Schachttiefen
  • Erarbeiten eines aktuellen Entwässerungsplans mit Abwicklungen auf der Grundlage der Vermessung und 3-D-TV-Aufzeichnung
  • Betreuen der baulichen Zustandserfassung mit Druckprüfung nach ATV-M 143-6 und Bestandskontrolle
  • Zustandsbewertung gemäß DIN EN 13508:2 / DWA-M 149-3 einschließlich dem Berücksichtigen der Ergebnisse der Druckprüfung
  • Festlegen möglicher baulicher Sanierungsverfahren (Reparatur, Renovierung oder Erneuerung)
  • Ermitteln der Möglichkeiten zur Versickerung des anfallenden Niederschlagswassersnach nach DWA-M 153
  • Ermitteln des Sicherheitsabstands gegen Kellervernässung nach DIN 1986
  • Berechnung der geplanten Versickerungsanlagen nach DWA-A 138
  • Berechnung der Investitions- und Reinvestitionskosten
  • Kostenvergleichsrechnung zur vorläufigen Wahl der Sanierungsart
  • Ingenieurmäßige Überarbeitung der vorläufigen Sanierungsalternativen (Lückenschluss, Plausibilität und Machbarkeit)
  • Aufstellung eines Sanierungskonzeptes
  • Vorstellen und Abstimmen des Sanierungskonzeptes mit der Eigentümergemeinschaft

Randbedingungen

Die Anwesen Schäringer Platz 2-6 – Menradstr. 2-4 – Renatastr. 29-31 befinden sich im Münchner Stadtteil Nymphenburg. Es handelt sich um eine Wohnanlage mit 7 Wohnhäusern und 66 Wohneinheiten.

Die Leitungen der Entwässerungsanlage bestehen überwiegend aus Steinzeug (STZ) und untergeordnet aus duktilem Grauguss (GGG) mit Nennweiten zwischen DN 100 und DN 250.

Mit der optischen TV-Inspektion wurden die bestehenden Leitungen mittels örtlicher Vermessung, Ortung und 3-D-TV-Aufzeichnung in Lage und Höhe erfasst.

Alle erfassten Kanäle weisen Undichtigkeiten auf. Ihre Dichtheit muss der Münchner Stadtentwässerung nach der Sanierung nachgewiesen werden.

Gemäß Entwässerungssatzung ist anfallendes Niederschlagswasser auf der Liegenschaft zu versickern.