Sanierungsstrategie Leipzig

Aufgabenstellung

Sanierungsstrategie für das Kanalnetz der Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH

Vorgehensweise

Zunächst erfolgt für ein Teilgebiet des Entwässerungsnetzes der KWL eine nach den Schutzzielen Standsicherheit, Betriebssicherheit und Dichtheit differenzierte Zustandsbewertung der Einzelschäden und Haltungen. Der Sanierungsumfang und die zu verwendenden Sanierungsverfahren werden nach Festlegung des zu sanierenden Schadensumfangs unter Berücksichtigung örtlicher Randbedingungen mittels Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und nach den Maßgaben der Nachhaltigkeit bestimmt. Der im Pilotgebiet vorgefundene bauliche Zustand der Kanalisation sowie die ermittelten Sanierungskosten werden schließlich mittels einer clusterbasierten Extrapolation auf das Gesamtkanalnetz hochgerechnet.

Aufbauend auf den Ergebnissen zu Sanierungsumfang und -kosten zur Beseitigung der heute bekannten sanierungsbedürftigen Schäden wird unter Berücksichtigung des Alterungsverhaltens des Kanalnetzes eine Sanierungsstrategie entwickelt. Hierbei werden die Auswirkungen vorgegebener Budgetszenarien und Zustandsziele untersucht. Die Bewertung der untersuchten Strategieszenarien und die Herleitung der Vorzugsstrategie erfolgen unter ausgewogener Berücksichtigung von Risikominimierung und Substanzwerterhalt.

Schließlich wird eine Generelle Sanierungsplanung durchgeführt, in der haltungsweise hydraulische, bauliche, umweltrelevante und betriebswirtschaftliche Aspekte betrachtet werden. Für jede der 3.750 untersuchten Haltungen der Zustandsklassen ZK0 bis ZK2 liegt somit ein Haltungsbericht mit Informationen u.a. zu den Haltungsstammdaten und Randbedingungen vor.

Die Analysen und Berechnungen werden mit dem Modell •••kokas•  durchgeführt.

Randbedingungen

Folgende Dokumentationen des baulichen Zustandes dienten als Grundlage für die Projektbearbeitung:

  • Tiffany-Datenbanken
  • Isybau-Schadensdaten
  • Schadensbewertung
  • Generelle Entwässerungsplanung mit Angabe der hydraulischen Randbedingungen
  • Betreiberspezifische Absprachen